GEHEIMNISVOLLE ORTE: DIE VOLKSBÜHNE AM ROSA-LUXEMBURG-PLATZ  ein film von lutz pehnert     ein theater für jedermann sollte die volksbühne werden. den bau finanzierten weder staat noch mäzene, sondern über jahre gesammelte minibeträge - dem sogenannten „arbeitergroschen“ - von 50 000 vereinsmitgliedern der 1890 gegründeten volksbühnenbewegung. arbeiter und kleinverdiener, bisher ausgeschlossen aus der kultur der wilhelminischen klassengesellschaft, erkämpften und ersparten sich ihren eigenen zugang in die welt des theaters.  ein haus, ein platz, über 100 jahre deutsche geschichte. hier spielten hans albers und heinrich george, rolf ludwig und angelica domröse, armin mueller-stahl und ursula karusseit, marianne wünscher und henry hübchen. seinen theaterruhm verdankt die volksbühne vor allem drei intendanten:  erwin piscator revolutionierte mitte der 20er jahre das theater, der schweizer kommunist benno besson verwandelte den monumentalbau anfang der 70er jahre in eine insel der freiheit, nach dem ende der ddr übernahm frank castorf den „panzerkreuzer“ und inszenierte die volksbühne zu einem der bedeutendsten theater der welt. 25 jahre war er intendant.  am 1. juli 2017 endet die castorf-ära. eine neue mannschaft mit chris dercon an der spitze wird dann das haus bespielen. damit endet eine über 100jährige tradition an diesem haus. denn theater wie bisher soll es hier nicht mehr sein.      buch/ regie:  lutz pehnert  kamera:  wolfgang gaube  ton:  johannes schneeweiß  schnitt:  thomas kleinwächter  sprecher:  marion brasch, thomas dehler  musik:  moritz denis, eike hosenfeld, tim stanzel             mischung:  urs hauck  produktionsassistenz:  rosa grünberg  produzent:  susann schimk  produktionsleitung:  rainer baumert (rbb)  redaktion:  jens stubenrauch     dokumentarfilm, 45 min, hd     eine koproduktion mit rundfunk berlin-brandenburg     © 2017 solo:film gmbh/ rbb      

GEHEIMNISVOLLE ORTE:
DIE VOLKSBÜHNE AM ROSA-LUXEMBURG-PLATZ

ein film von lutz pehnert

 

ein theater für jedermann sollte die volksbühne werden.
den bau finanzierten weder staat noch mäzene, sondern über jahre gesammelte minibeträge - dem sogenannten „arbeitergroschen“ - von 50 000 vereinsmitgliedern der 1890 gegründeten volksbühnenbewegung. arbeiter und kleinverdiener, bisher ausgeschlossen aus der kultur der wilhelminischen klassengesellschaft, erkämpften und ersparten sich ihren eigenen zugang in die welt des theaters.

ein haus, ein platz, über 100 jahre deutsche geschichte.
hier spielten hans albers und heinrich george, rolf ludwig und angelica domröse, armin mueller-stahl und ursula karusseit, marianne wünscher und henry hübchen. seinen theaterruhm verdankt die volksbühne vor allem drei intendanten:  erwin piscator revolutionierte mitte der 20er jahre das theater, der schweizer kommunist benno besson verwandelte den monumentalbau anfang der 70er jahre in eine insel der freiheit, nach dem ende der ddr übernahm frank castorf den „panzerkreuzer“ und inszenierte die volksbühne zu einem der bedeutendsten theater der welt. 25 jahre war er intendant.

am 1. juli 2017 endet die castorf-ära. eine neue mannschaft mit chris dercon an der spitze wird dann das haus bespielen. damit endet eine über 100jährige tradition an diesem haus. denn theater wie bisher soll es hier nicht mehr sein.

 

buch/ regie: lutz pehnert
kamera: wolfgang gaube
ton: johannes schneeweiß
schnitt: thomas kleinwächter
sprecher: marion brasch, thomas dehler
musik: moritz denis, eike hosenfeld, tim stanzel           
mischung: urs hauck
produktionsassistenz: rosa grünberg
produzent: susann schimk
produktionsleitung: rainer baumert (rbb)
redaktion: jens stubenrauch

 

dokumentarfilm, 45 min, hd

 

eine koproduktion mit rundfunk berlin-brandenburg

 

© 2017 solo:film gmbh/ rbb