
PALAST DER REPUBLIK
ein film von lutz pehnert
dokumentation, 90 min / 45 min
vor 50 jahren, am 23. april 1976, eröffnete in ost-berlin ein gebäude, das mehr sein sollte als nur ein parlament: der palast der republik. als gläsernes symbol einer modernen, weltoffenen ddr gedacht, vereinte der „volkspalast“ politik, kultur und spektakel unter einem dach. zwischen gemäldegalerie, disco und bowlingbahn lockte er täglich tausende besucher – und wurde zugleich liebevoll wie spöttisch „honeckers lampenladen“ genannt.
1990 wegen asbest geschlossen, später entkernt und schließlich abgerissen, wurde der palast der republik zum umstrittenen erinnerungsort der deutschen geschichte. die dokumentation erzählt vom aufstieg und fall dieses einzigartigen gebäudes – und von den erinnerungen seiner besucher, darunter frank schöbel, elke bitterhof und gregor gysi.
regie: lutz pehnert
kamera: andreas deinert, sebastian hattop
ton: michael thäle, thomas funke
montage: thomas kleinwächter
maske: yvonne denner
sprecherin: luise helm
grading: christoph sturm
mischung: urs hauck
produktionsassistenz: antonia fichtmann, olga putsykina
produzent: susann schimk
produktionsleitung: dennis münch (rbb)
redaktion: rolf bergmann (rbb), franziska schulz-elmalih (rbb), ina-katrin hüttig (mdr)
eine produktion der solo:film gmbh im auftrag von rbb und mdr
pressebilder
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Susann Schimk




